Sensitive Maps

workshop | collective map
2017

Gröpelingen ist ein Stadtteil im Bremer Norden, der sich durch besondere Vielfalt auszeichnet. Um diese Vielfalt neu zu entdecken, und zu lernen sie als Möglichkeitenraum zu nutzen, hatte der Workshop Sensitive Maps das Ziel eine kollektive Karte als Werkzeug partizipativer Stadtgestaltung zu erstellen. TeilnehmerInnen wurden eingeladen mittels verschiedener Wahrnehmungswerkzeuge einen Stadtspaziergang durchs Viertel zu machen um sensorische Eindrücke digital festzuhalten. Diese Sammlungen individueller Wahrnehmung wurde im Anschluss die Basis einer multimedialen Klang- und Lichtinstallation. Die so enstandene Momentaufnahme der Stadt in Bild und Ton wurde zum authentischen Archiv ihrer BewohnerInnen. Die kollektive Karte wurde so zum Kommunikationswerkzeug und initiierte spannende Diskussionen über Lieblingsorte, Problemstellen und neu entdeckte Räume mit hohem Potenzial für neue Orte eines sozialen Zusammenlebens in Gröpelingen.

In Kooperation mit Stéphan Clor und dem Digital Urban Impact Lab Bremen