nomos digitalis

intersubjectivity | installation
2019






nomos digitalis sucht nach einem Erlebnis (etwas Erfahrbarem), das für alle (digitalen) Lebewesen den Status kollektiver Gültigkeit erreichen kann. Dabei meint Digital weniger die Entmündigung des Menschen durch den technologischen Wandel, sondern fragt vielmehr nach dem mit den eigenen Fingern (Be-) Greifbaren, als verleiblichte Rückbesinnung auf das soziale Moment des Gemeinschaftlichen. nomos digitalis betont das Zwischenmenschliche zwischen den Menschen, erkundet den Zwischenraum zwischen den Räumen, fordert das Grenzenlose zwischen den Grenzen. Der ephemere Charakter des Klanglichen unterstreicht dabei die Fragilität moderner Kommunikationsprozesse, bei denen die zunehmende Entkörperlichung die Krise des Urbanen markiert.

Wenn Kommunikation die Grundlage sozialer Gemeinschaften darstellt, wie wollen wir dann in Zukunft kommunizieren?